Home Blog erstellt am: : 25/06/07 Zuletzt aktualisiert : 17/10/11 17:06 / 25 veröffentlichte Einträge

04.07.2008  (Zuggeschichten (Text)) Verfasst: Sonntag, den 06. Juli 2008 11:34

(B)Logbuch (04.07.2008)

München-Erfurt, zurück in die Höhle des Löwen

ICE 782(1647) ab München(Fulda) 18.20(21.18), an Erfurt 22.42

Wagen 24(23), Platz 62(81) Fenster(Gang)




Wer hat hier gepupst?!

Also wirklich, wie eklig ist das denn? Nun gut, sind wir mal ehrlich, wenn man muss, dann muss man, hilft nix. Da hat sich die Natur was ganz tolles ausgedacht. Ich meine unter freiem Himmel ist das ja alles kein Problem, und wenn dann nur ein enorm kurzfristiges. Aber in geschlossenen Räumen kann es durchaus kritisch werden, je enger die Lokalitäten werden, desto schlimmer. Und in so einem ICE ist es schon sehr beengt. Das erinnert mich an eine Geschichte aus der NOB (Nord-Ostsee-Bahn):

Die Gesellschaft, die die NOB betreibt, hat sich ganz wundervoll konzipierte Züge ausgesucht, so sind dort, neben einer ganzen Reihe von anderen Dont`s, direkt vor den vollkommen überdimensionierten Toiletten auch Sitzplätze. Auf meiner letzten Fahrt mit der NOB war mal wieder der Zug völlig überbelegt, nur die unbeliebten Plätze vor dem Klo waren noch frei. Also lieber dort sitzen als 2 Stunden stehen. Nunja, davon abgesehen, dass die drei (!) Schulklassen (ich würde schätzen, so dritte-vierte Klasse) sowieso schon durch Geschrei und Hektik aufgefallen sind, war tout jours eine Schlange vor dem WC. Und dann kommt so ein kleiner Fregger von hinten und ruft noch panisch: „Vorsicht, ich muss ganz dringend kacken!!!“. Was ich mir in dem Moment dachte möchte ich hier nicht weiter ausführen. Nun, der Kleine machte seine Drohung war und als er wieder runter kam vom Pott da lief ich fast blau an. Man muss dazu sagen, es hatte etwa 28,7° (nur grob geschätzt) und die Luft stand, denn eine Klimaanlage war der NOB-Gesellschaft wohl zu teuer. Wenn die Tür (die ebenso überdimensioniert ist wie das Klo an sich) geschlossen war, dann ließ es sich noch einigermaßen aushalten, aber wehe wenn sie geöffnet wurde... Ein „netter“ alter Mann war nun als nächstes dran und er konnte sich nicht so richtig entschließen ob er nun musste oder nicht, zumindest stand er gefühlte 5 Minuten in der geöffneten Tür und überlegte. Jegliches rufen, bitten, flehen, die Türe zu schließen ignorierte er geflissentlich. Die nächste halbe Stunde bestand aus reiner Folter, denn die Schlange wurde nicht kürzer und im 30 Sekunden Takt öffnete sich die Toilettentür. Also mal ehrlich, ein bisschen steh ich ja auf Folter, aber das war einfach nur unmenschlich. Worauf ich hinaus wollte: Wie kann ein kleines Kind schon so stinken?!?! Was hat sich denn die Natur dabei verdammt nochmal gedacht?!


Neben mir sitzen immer nur komische Menschen...“ [Zitat: StudiVZ]

Ja in der Tat, ich schaffe es im Zug immer neben den seltsamsten Menschen und vor allem uninteressantesten Männern zu sitzen. Und heute, welch Wunder, sitzt doch glatt ein netter junger Mann mit Till Schweiger Grübchen neben mir. Hach, da könnte ich glatt direkt ... wenn Männer solche Grübchen haben. Aber natürlich bin ich viel zu feige ihn anzusprechen. Vielleicht liest er ein bisschen mit und kommt von sich aus auf die Idee. Ja ich weiß, darauf sollte ich nicht wetten, aber hey, man darf doch wohl mal hoffen. Ohweh, das Telefon des Grübchen-Manns klingelt, mal sehen ob seine Freundin dran ist. Ein guter Tipp zwischendurch, wenn man nicht auffällig seine Kopfhörer aus den Ohren nehmen möchte, weil man etwas hören will, dann einfach Musik ausmachen, Stöpsel drin lassen, das fällt nicht so auf. Gut, gesagt getan. Ich bin mir nicht sicher, es könnte seine Freundin gewesen sein, aber der Konjunktiv bringt mich hier nicht weiter. Macht aber auch nix, denn dieser ach so hübsche Mann hat ungefähr das furchtbarste Lachen, das ich mir bei einem Mann denken kann. Nein, geht gar nicht. Grübchen hin oder her, nicht mit so einem Lachen. Unfair, die hübschen Männer haben auch immer die größten Macken. Was soll´s, ich hätte mich eh nicht getraut ihn anzusprechen.


Das mit dem Piercing

Ich dachte ich erzähl mal wie es mir nach fast zwei gelöcherten Tagen so geht:

Vorsicht, feucht werden mit frisch gestochenem Intimpiercing ist Scheiße. Also jeglichen sexuellen Gedanken von vorn herein den Garaus machen (nur wie?!). Ansonsten geht es wirklich gut, ich hab brav das gemacht was mir die Piercerin gesagt hat, nur das mit drehen des Rings war absolut keine gute Idee, AUA. Und es juckt jetzt etwas, aber ich denke mal, das ist normal, wenn es juckt dann heilt es, hat meine Oma früher schon immer gesagt. Ansonsten merke ich es eigentlich gar nicht. Ich bin heute im Netz sogar schon auf Schmuck-Suche gewesen, man will ja dann auch, dass es hübsch aussieht. Während ich so am suchen war ist mir aufgefallen, dass ich keine Ahnung habe, was für eine Ringgröße die mir da rein hat. Jetzt muss ich wohl nochmal hin und nachfragen, schön blöd. Hab ich schon erzählt, dass ich sowieso zum wechseln wohl immer da hin gehen muss, weil alleine krieg ich das nie hin, sehr doofe Stelle. Tja, das sind die neuesten Neuigkeiten von der Piercingfront. Ich bin so froh, dass ich das gemacht habe ☺



Permalink

03.07.2008  (Zuggeschichten (Text)) Verfasst: Sonntag, den 06. Juli 2008 11:31

(B)Logbuch (03.07.2008)

Erfurt-München, nach Hause

ICE 1640(787) ab Erfurt(Fulda) 11.23(12.56), an München 15.39

Wagen 23(3), Platz 62(81) Fenster(Gang)




Der tote Bauarbeiter

Erfurt Hauptbahnhof, ca. 11:20. Die Luft steht, der Schweiß rinnt. Eine große Baustelle verdunkelt das Gesamtbild des Bahnhofs. Lautes Hämmern, untermalt von einem unüberhörbaren Hilferuf. Und noch einem. Keine Reaktion, das Hämmern geht weiter. Die Passagiere auf dem Bahnsteig drehen sich in die Richtung aus der die Rufe zu kommen scheinen. Immer noch keine Reaktion. Was ist da los? Fragezeichen sind in den Gesichtern zu lesen. Keiner sieht etwas, jeder hört das pochende, dumpfe Geräusch des Hammers. Und das verzweifelte „Hiiiilfe!!!“. Dann kommt der Zug. Alle steigen ein und das „Problem“ ist vergessen.

So gerade passsiert am Erfurter Hauptbahnhof. Eine sehr seltsame Situation, doch wie geht man damit um? Der Schrei kam von weit weg und klang, nunja, durchaus dringlich, aber nicht lebensbedrohlich. Man sieht nichts, man verlässt sich auf sein Gehör und wie so oft der Gedanke „Da wird schon jemand sein, der ihm hilft!“. Ganz ehrlich, ich hasse so etwas, weil ich eigentlich immer helfe wo ich kann, aber in so einem Moment? Wenn man noch nicht mal sieht, wo der Hilfesuchende sich befindet?! Ich hoffe ich lese morgen in der Zeitung nicht „Bauarbeiter von Hammer erschlagen“.


Terminlichkeiten

Mal ein ganz anderes Thema. Eigentlich bin ich gerade auf dem Weg nach München, da ich dachte, dass ich morgen zur Mitgliederhauptversammlung der Aktion Jugendschutz e.V. gehe, die lt. Email am 4. Juli um 13Uhr stattfiinden sollte. Ein Blick in den Kalender, ja das ist morgen. Die Tagungsunterlagen kamen und kamen nicht. Nunja, also habe ich gedacht ich setz mich mal in den Zug und fahr los. Gerade dachte ich, ich ruf da mal an und frag nach, um was es morgen überhaupt gehen soll, damit ich nicht völlig unwissend in die Versammlung komme. Dann sagt die gute Frau am Telefon doch glatt, ich muss da was verwechselt haben, die Sitzung war am 4.Juni um 13Uhr. Ich glaube ich spinne, ich habe deswegen extra Urlaub genommen, meine letzten zwei Tage. Und fahr extra von Erfurt nach München wegen einer Nacht, nur damit ich diese eine blöde Sitzung im Jahr nicht direkt verpasse. Jetzt fällt das aus, ich krieg einen Anfall. Da hätte ich mir den Stress auch sparen können. Also kann man ja jetzt nichts machen, dann mach ich mir morgen halt einen schönen Tag in meiner Lieblingsstadt und genieß das bisschen Freizeit zwischendurch. Wenn ich nicht die meiste Zeit mit Zugfahren verbringen würde, dann wäre das Ganze auch nur halb so schlimm.


Quadratisch, billig, gut?!

So jetzt hat die Frau neben mir ihr Essen ausgepackt und es duftet verführerisch zu mir herüber. Ich will es ihr mal gleich tun und Mittstücken (das Frühstück hab ich aufs Mittagessen verschoben). Sehr guter Plan. Interessante Idee, gute italienische Salami kombiniert mit Mozarella auf ein Ciabatta zu legen, war lecker. Und für einen Bahnhofsbäcker auch noch günstig. Vergleichweise ist es hier im Osten sowieso deutlich günstiger als im Rest der Republik. In der Hauptstadt Erfurt natürlich nicht immer, und auch nicht mehr ganz so stark, aber dennoch spürbar.

So auch in anderen Dingen. Ich hab heute etwas gemacht, das ich von mir nicht gedacht hätte, aber ich bin unglaublich stolz auf mich, dass ich es gemacht habe.. Ich hab mir ein Loch in den Körper stechen lassen. JA ich war beim piercen. Jetzt kommt die typische Frage:“Wo denn?“ und meine typische Antwort „Ähm, äh.....*räusper*......ja, äh, intim“. Tolle Sache das. Ich bin ja nun eigentlich nicht so der Typ für sowas, ich find es einfach nicht schön irgendwelche Fremdkörper in meinem Gesicht oder an sonstigen sichtbaren Stellen zu haben. Aber so kleine Geheimnisse, das find ich schon sehr reizvoll. Zumal die Literatur eine Luststeigerung beim Geschlechtsverkehr verspricht. Und es sieht auch noch, wie ich finde, an der Stelle tatsächlich gut aus. Eine kleine Metallkugel an einem Ring, die genau auf dem Kitzler aufliegt. Und noch was tolles, das tut so gut wie gar nicht weh. Also eine Tetanusimpfung ist unangenehmer finde ich. Jetzt so direkt nach dem stechen ist es noch etwas unangenehm und zwickt manchmal ein bisschen, aber es ist absolut kein Schmerz. Alles ging super schnell und ich bin unglaublich glücklich, dass ich es gemacht habe. Jetzt hoffe ich nur noch, dass es schnell verheilt und ich ganz viel Spaß daran haben werde. Und ich bin jetzt schon gespannt, was der nächste Mann dazu wohl sagen wird, denn man denkt das nunmal echt nicht von mir. Alles in allem wollte ich darauf hinaus, dass selbst so ein Piercing hier im Osten günstiger ist, als im Westen der Republik.


Rentnertagung

Ja, heute ist Rentnertagung irgeendwo in der Mitte Deutschlands, ich bin mir ganz sicher. Der Zug ist voller alter Menschen. Also nicht, dass ich grundsätzlich was gegen alte Menschen habe (nichts wirkungsvolles jedenfalls), irgendwann werde ich es voraussichtlich auch mal sein, aber mir ist aufgefallen, dass alte Menschen immer komisch schauen. Machen die das absichtlich? Man hat als junger Mensch permanent das Gefühl, die finden junge Menschen scheiße und denken sich immer nur:“Mein Gott, die Jugend von heute!“. Das ist quasi schon wie auftättowiert. Hm, vermutlich denken die, wir denken permanent:“Oh Gott, alte Menschen sind so spießig!“ und schauen deswegen so ernst. Man weiß es nicht.


Anschlüsse

Ich zitiere mal eben die „freundliche“ Zugbegleiterin der Deutschen Bahn (auf die Frage hin, ob wir wohl in Fulda noch unseren Anschluss Zug kriegen): „Wenn er nicht selbst Verspätung hat, dann nicht, weil der wartet bestimmt nicht.“ -“Ja und wann kommt dann der nächste?“ - „Naja, jede Stunde halt. Hier noch jemand zugestiegen?“

Jede Stunde?!?! Was ist das denn schon wieder für eine Aussage? Der wird doch wohl zwei Minuten auf uns warten können, hallo?! Gibt es nicht irgendwo eine Klausel, in der es heißt, wenn mehr als X Personen einen Anschlusszug erreichen müssen, dann MUSS der Zug warten?! Ich meine mir war so etwas gelesen zu haben, davon abgesehen, dass ich genau aus diesem Grund schon sehr häufig große Verspätungen ertragen musste.


Die Tür

Wunderbar, dieser Sitzplatz. Im gut gekühlten Abteil, direkt neben der Durchgangstür zum Großraumwagen. Herrlich diese Tür, ich könnte mich stundenlang damit beschäftigen, die verschiedensten Leute dabei zu beobachten, wie sie versuchen diese Tür zu öffnen. Jeder versucht es auf seine Weise: verständnislose Starre, verzweifelte Blicke, hilfloses Fuchteln oder wütendes Drücken und Ziehen. Bis die Reisenden feststellen, dass ein einfaches Bewegen vor dem Bewegungsmelder das Problem auch gelöst hätte. Herrlich! Gerade ist eine Frau (sie war blond, ob man das in Verbindung bringen kann?), mit völlig irritiert-verzweifelt-nervösem Blick enttäuscht wieder umgekehrt, vermutlich musste sie ihr Gepäck zurücklassen um zu überleben. Gefährlich so eine Zugreise, man könnte hohe Verluste erleiden. Technik die begeistert wäre ein Spruch den ein typischer 68er jetzt wohl anbringen würde. Vielleicht häng ich gleich einfach ein Schild an die Tür mit der Aufschrift:“Defekt!“ mich würde ehrlich interessieren, was dann passiert.



Permalink

Ich will weg...  (Eine Bayerin in Erfurt (Text)) Verfasst: Sonntag, den 22. Juni 2008 17:15

...einfach nur weg! Wenn schon abgeschlossene Türen andere nicht davor abschrecken Räume zu betreten, dann muss ich resignierend aufgeben. Privatsphäre ist nunmal nicht jedem gegönnt wie ich gerade schmerzlich am eigenen Leib erfahren muss. Naja, jetzt müsste ihnen endgültig bewusst sein, dass ich nunmal unordentlich bin. Aber blöd finde ich, dass sie jetzt auch die Farbe meines Vibrators kennen. Ich möchte nicht weiter mit solchen Menschen zusammenleben. Ja, der Wecker hat in meiner Abwesenheit geklingelt, es tut mir leid, das war ganz bestimmt Absicht von mir. Schonmal was von einer Sicherung gehört? Einfach Strom abdrehen, dann erledigen sich Lautstärkeprobleme aus verlassenen, ABGESCHLOSSENEN Zimmern meist von selbst. Nein, man holt sich den Generalschlüssel und macht auch noch das letzte bisschen Meins zunichte und nimmt mir jede Würde. Sie haben bestimmt auch wieder Beweisfotos gemacht. Am Liebsten würde ich jetzt auf der Stelle alle meine Sachen zusammen packen und nach Hause fahren. Für immer, morgen die Kündigung wegschicken. Schade, dass ich zu so etwas zu vernünftig bin, oder vielleicht, gut, dass ich zu so etwas zu vernünftig bin.

Ich möchte nicht mehr mit solchen Menschen zusammen leben! Ich will hier einfach nur weg. Und ich muss es noch 7 Wochen ertragen, ich weiß nur nicht wie.

Permalink

Erfurt - Erste Schritte, erste Schlaglöcher  (Eine Bayerin in Erfurt (Text)) Verfasst: Dienstag, den 18. März 2008 13:26

Erfurt, der Nabel Deutschlands...ja, Erfurt ist eine schöne Stadt. Die Leute hier sind sehr freundlich und alles in allem fühle ich mich hier recht wohl. Man kann sogar sagen, wohler als in Köln. Der Anschluss war schneller gefunden, ich fühl mich nicht mehr ganz so allein wie ich es oft in Köln getan habe.

Aber wie immer ist nicht alles Gold was glänzt. Meine Arbeitsstelle hier ist enorm dem Sparzwang unterworfen, liegt daran, dass hier bei weitem nicht der Umsatz gemacht wird, wie es in Köln der Fall war. Ehrlich gesagt langweile ich mich hier ziemlich. Morgen hab ich endlich mein Startgespräch und hoffe, dass es endlich los geht und ich was zu tun habe. Den Sparzwang merkt man auch daran, dass sogar Seminare in der Firmenwohnung abgehalten werden, ein externer Raum ist wohl zu teuer. Jetzt wohne ich aber in der Firmenwohnung, dass ist hier für das nächste halbe Jahr mein Zuhause. Heute ist mein freier Tag, und hey, das Wohnzimmer, nein eigentlich die ganze Wohnung ist voll von Team- und Abteilungseitern. Schön so ein freier Tag im Kabuff, weil größer ist mein Zimmer hier ja nicht. Auch schön sein eigenes Klo mit 12 wildfremden Menschen teilen zu müssen, die sich alle die Hände in meinem Waschbecken waschen und sich mit meinem Klopapier den Hintern abwischen. Aber auf die Idee, dass mich das vielleicht stören könnte ist bisher keiner gekommen!!! Ausschlafen war heute auch nicht drin, ab halb 10 ging alle 5 Minuten die Klingel und dann haben sie sich auch noch gewundert, warum ich die Tür nicht aufgemacht habe...entschuldigung, dass ich noch geschlafen habe. Nein, ist kein Problem, dass ihr mich an meinem freien Tag aus dem Bett gerissen habt und es stört mich auch überhaupt nicht, dass ihr in meinem Wohnzimmer auf meiner Couch sitzt. Eigentlich sollte ich mal fragen, ob ich nicht solange meine Wohnung belagert ist, in die Wohnung einer der Seminarteilnehmer ausweichen kann. Würde doch bestimmt niemandem was ausmachen.

Das aller schärfste an der Sache ist, dass das Seminar den Titel "Work-Life-Balance" trägt. Hab ich schon erwähnt, dass meine "Work-Life-Balance" grade durch euch enorm aus dem Gleichgewicht geraten ist?! Die Ironie die das Leben schreibt lässt einen doch immer wieder den Kopf schütteln.

Gibt es keinen gesetzlichen Regelungen, dass man die Bewohner einer Firmenwohnung erstmal informieren, bzw. fragen muss, bevor man mit 12 Mann den ganzen Tag dort verbringt?! Wenn ich gewusst hätte, dass das passiert, und zwar nicht erst 12Std. vorher, dann hätte ich quasi darum gefleht heute arbeiten zu dürfen und meinen freien Tag wann anders zu haben. Ich trau mich noch nicht mal zu duschen, weil ich es enorm seltsam finde in einer Wohnung mit 12 Fremden einfach zu duschen...

Hoffentlich dauert dieses Seminar nicht all zu lang und hoffentlich hab ich bald wieder meine Ruhe. Und morgen bekommt der Verantwortliche für das hier erstmal einen Einlauf von mit und wenn das nichts nützt, dann muss ich wohl mal mit dem BR sprechen, auch wenn ich den nicht mag, aber es hilft ja nichts. UNGLAUBLICH!!!!

 

Als dann, auf bessere Zeiten

Permalink

Auf der Suche...  Verfasst: Freitag, den 30. November 2007 14:31

 ...nach interessanten Blog`s? Dann immer schön klicken...

 

Blog Button

 Bloggeramt.de

 

P.S.: Ich hab´s geschafft einen Button zu verlinken....JuHu  

Permalink
|

Toolbar öffnen
Toolbar schließen

Du musst eingeloggt sein, um Nachrichten stylechen

Dafür musst Du eingeloggt sein! stylechen Deine Freunde zu schreiben

 
Blog erstellen